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Bestimmung des Stammwrzegehaltes mittels NIR-Spektrometrie und Kryoskopie
Cejka, P., Kellner, V., Culik, J., Jurkov, M., Hork, T., Polednikov, M.

NIR-Spektrometrie im nahen Bereich erm?glicht die Bestimmung einiger analytischer Werte in der W?rze bzw. im Bier. Zu den Vorteilen geh?ren: die Geschwindigkeit der Bestimmung, das geringe Volumen der Probe, der nichtdestruktive Charakter der Bestimmung, die Mehrzweckeignung der Apparatur. Als Nachteil wird der h?here Anschaffungspreis angef?hrt. Im Rahmen der Arbeit wurden die Ergebnisse der NIR-Spektrometrie mittels RAPITEC, einem Ger?t von der Firma Nicolet, mit den Ergebnissen der Analysatoren SCABA und DSA 48 verglichen, und zwar an 86 Bierproben. Die angewandte Methode lieferte bessere Ergebnisse als DSA 48, aber schlechtere als SCABA. Die Unterschiede waren jedoch gering, so da? die NIR-Spektrometrie f?r die Routinepraxis empfohlen werden kann. Als zweite Methode wurde die Kryoskopie getestet. An einer Garnitur von 81 Bierproben wurde die Stammw?rzebestimmung unter Anwendung des ADVANCED 3D3 von der Fa. Advanced Instruments durchgef?hrt sowie der scheinbare Extrakt mit dem Densitometer DMA 55 von der Fa. Anton Paar bestimmt. Aus diesen beiden Gr??en wurden die Gehalte an Alkohol, wirklichem Extrakt und Extrakt aus der Stammw?rze errechnet und die Ergebnisse mit der klassischen Destillationsmethode verglichen. Es konnte eine sehr gute ?bereinstimmung zwischen den beiden Methoden festgestellt werden.

Descriptors: Alkoholbestimmung, Bieranalysen, NIR-Spektrometrie, Kryoskopie, Stammwrzegehalt

Monatsschrift fr Brauwissenschaft 53, Nr. 11/12, 223, 2000