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Nachweis von Formaldehyd im Bier
Donhauser, S., Glas, K., und Walla, G.

Wird eine sinnvolle Stabilisierung von Bier durch Zugabe von Formaldehyd zum Einmaischen betrieben, so kann dies in jedem Fall nachgewiesen werden. Mit der angewandten Methode, die auf der Derivatisierung von 2,4- Dinitrophenylhydrazin (DNPH) und dem anschlie?enden Nachweis mittels HPLC basiert, konnte eine Nachweisgrenze von 0,1 mg Formaldehyd/1 Bier ermittelt werden. Der Gesamt- Variationskoeffizient der Analytik mit 2,3 % kann als gut bezeichnet werden. Es wurde aufgezeigt, da? bei unsachgem??er Handhabung von Formaldehyd zur Desinfektion von Lagerbeh?ltern eindeutige Mengen an Formaldehyd im Bier nachweisbar sind. In Sekund?rprodukten der Brauerei, wie z. B. Treber, waren ebenfalls, bei angewendeter Stabilisierung mit Formaldehyd, Spuren festzustellen. Der R?ckgang der hohen Werte der fr?heren Jahre zeigt, da? man die Problematik einer Stabilisierung mittels Formaldehyd in bezug auf die Restgehalte im Bier erkannt hat. Dasselbe gilt f?r die Desinfektion von Lagerbeh?ltern.

Descriptors: Gerbstoffverhltnisse; Reinigungs- und Desinfektionsmittel; Stabilisierungsmittel; Bier; Sonstiges

Monatsschrift fr Brauwissenschaft 39, Nr. 10, 364-368, 1986