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Verfahren zur Bewertung von Emissionen bei Brauereianlagen mit dem Ziel rationeller und energiesparender Abwendung. Teil 4, Olfaktometrische Messungen von Brauereiemissionen und ihre Korrelationen mit analytischen Medaten
Drawert, F., und Wchter, H.

Die Geruchsstoffkonzentration des nach der Kondensation der Sudhausschwaden verbliebenen Restgases wurde mittels eines Olfaktometers bestimmt. Hierbei wird das Geruchsgas mit geruchsfreiem Gas bis zur Geruchsschwelle verd?nnt. Probanden stellen mit der Nase das Erreichen der Geruchsschwelle fest. Die olfaktometrischen Verd?nnungsfaktoren als indirektes Ma? der Geruchsintensit?t des bei Anwendung verschiedener Abscheidungsverfahren verbliebenen Restgases wurden ermittelt. Die Ergebnisse olfaktometrischer Messungen weisen aufgrund ihrer vielf?ltigen St?r- und Fehlerm?glichkeiten einen gro?en Streubereich auf. Deshalb ist es von Vorteil, diese sensorischen Beurteilungen durch analytische Me?werte abzusichern. Hierf?r ist das Auffinden von Zusammenh?ngen zwischen den analytischen und den sensorischen Daten einer geruchsbel?stigenden Emission erforderlich. Dazu wurden die Konzentrationswerte der einzelnen geruchswirksamen Peaks des Restgases und die Olfaktometerwerte des Restgases bei den verschiedenen Verminderungsverfahren statistisch durch Korrelations-, Regressions- und Diskriminanzanalysen verrechnet. Als Ergebnis resultierten Verbindungen, deren Konzentrationen hoch mit der jeweiligen Wahrnehmungsintensit?t des Restgases korrelierten. Die Menge dieser als Indikatorkomponenten bezeichneten Substanzen im Restgas der Sudhausschwaden sagt aus, wie effizient eine Verminderungsma?nahme des Restgases ist, und wie hoch der Grad der Geruchsbel?stigung durch das Restgas einzustufen ist.

Descriptors: Flchtige Bestandteile; Gaschromatographie; Sudhausgerche; Chemie; Sudhaus

Monatsschrift fr Brauwissenschaft 37, Nr. 11, 462-470, 1984